Alles muss scharf sein, nach den goldenen Regeln der Kunst, im Rembrandtlicht und vor allem ohne Rauschen!
Grundregeln die man gerne mal als Anfänger mit auf die Reise zur guten Fotografie bekommt. Regeln die andere geschrieben haben und mehr deren Geschmack und eingeschränkte Freiheiten vermitteln, als künstlerische Vielfalt.


Natürlich kann die Summe dieser Regeln zu guten Ergebnissen führen, doch gerade im Modelbereich, sehe ich da persönlich, extreme Nachteile. Wie soll ich Gefühle mit in eine Arbeit einbauen, ohne selbige dem Model direkt auf’s Gesicht zu schreiben. Was, wenn mein Model bei Bildern nicht in die Kamera sieht und ich aber dennoch mit Ausdruck arbeiten möchte? Ist es da nicht logisch, die Gesetzte mal zu brechen und mit Unschärfe, Vordergrund, Rauschen, oder schrägen Bildaufbau zu arbeiten?  Wie gesagt: “Nur meine Meinung” aber wäre jedes dieser Bilder nach den Grundregeln gemacht worden… ihr würdet sie kaum so spüren, wie eben gerade jetzt…