Ein eigenartiger Anruf: Tja, da steckt man bis über beide Ohren in der Arbeit, hat kaum Zeit zum Schlafen und bekommt unerwartet einen Anruf mit der Bitte weitere Bilder zu machen.Was sagt ein gestresster Schwaighofer dann in so einem Moment..? “Nein Danke, ich bekomm das grad nicht unter, versucht es bitte bei wem anderen.”Wenn der Anrufer dann aber hartnäckig ist und man doch einen Funken Motivation bekommt, sollte man sie die Sache dennoch ein klein wenig genauer ansehen, es könnte sich sehr lohnen!“Und es war eine der besten Entscheidungen meines Lebens, doch zu zu sagen!” Überblick Hessen schafft Wissen Die Planung:Es dauerte einige Wochen, bis das Angebot durch war und im Dezember wurde uns der Auftrag und die Zusage erteilt in die Planung zu gehen. Wer Hessen nicht kennt, es ist kein kleines Bundesland, nein es streckt sich sogar recht weit nach oben und von Offenbach bis Fulda, sind es schon einige Meter. Noch hinzu kam die Planung der Fotoshootings vor Ort. Wir hatten ein Zeitfenster von 5-6 Wochen, in denen man jede Location besuchen, vorab aber Termine mit den Pressestellen vereinbaren und Models aus den eigenen Reihen suchen musste. Und das alles während  die großen Prüfungen an den Unis liefen. (unter uns, ein anderer Zeitpunkt hätte besser gepasst) Die Findung der Shootingorte war aber das größte Problem. Jede HS/Uni hatte ihre speziellen Fachbereiche, waren stolz auf Forschungen und Gerätschaften die sie auf den Bildern zeigen wollten und hatten leider nicht immer (aus Fotografischer Sicht) tolle Locations die in Composings was hermachten. (uns wurde voller Begeisterung, ein Fachbereich vorgeschlagen der es schaffte, Würmer zum Leuchten zu bringen… das war super, nur waren selbige wenige Millimeter groß) Aber nach vielen Telefonaten und ausgiebiger Suche auf den Homepagen fanden wir in jedem Standpunkt, tolle Bereiche die für Composings geeignet waren. Vom Windkanal, bis zum Teilchenbeschleuniger, vom Bananen überwachsenen Gewächshaus bis hin zum Rennteam das ihr eigenes Auto gebaut hatte, war alles dabei. Leute ich sag es euch, ich wurde so scharf auf den Auftrag! 😉Der erste Trip:Ende Januar startete dann der erste Trip in Richtung Hessen. In Summe haben wir gut 3000Km Fahrtstrecke für den ersten Teil benötigt und wanderten mit rund 78Gig an Bilddaten zurück in die ARTstudios.  (alles doppelt gesichert und heilfroh, dass jedes Shooting perfekt von uns und den Schulen organisiert war)
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https://www.youtube.com/watch?v=AMYsHGUVVBo&feature=youtu.be
Die Ausarbeitung:_58C4151Das Ausgangsbild der Uni Wiesbaden Thema “FILM”Bildschirmfoto 2015-04-29 um 12.59.59Bildschirmfoto 2015-04-28 um 10.51.49 Bildschirmfoto 2015-04-29 um 08.33.49 Bildschirmfoto 2015-04-29 um 09.25.47Bildschirmfoto 2015-04-29 um 12.46.18 Bildschirmfoto 2015-04-30 um 07.31.39An den oberen  Beispielsbilder kann man erkennen, wie viel Versionen es braucht um an das finale Bild zu kommen. Das schöne dabei ist, festzustellen, wenn der Kunde auch mal recht hat und ein Vorschlag seinerseits besser passt als die Idee die man sich ausgedacht hat. So wurde nicht das letzte, sondern das vorletzte Bild dann für die Finale Überarbeitung genutzt.Finaler Look:Eine Serie die an so vielen verschiedenen Orten aufgenommen wurde, einen einheitlichen Bildlook zu geben war nicht einfach. Der Finale Look wurde immer im RAWconverter erstellt, wozu ich mir die Einstellung speicherte, die einige% Blau in den Tiefen, etwas Gelb in den Lichter, gleiches Rauschen… aufwies. So konnte man schnell ein Bild das noch nicht in die Serie passte, angleichen und schön einfügen.Fazit:Teilweise wurden an Bildern Wochen geschraubt, das lag aber nicht an der Agentur selbst, sondern an Motivation meiner Seits, oder dem “Ok” der Pressestellen der einzelnen Unis und Hochschulen. Stellt euch vor eure Hochschule lehrt Musik im klassischen Stil und dann kommt ein Schwaighofer und klatscht euch ein Composing hin mit fliegenden Notenschlüsseln und Musik die man anfassen kann. Da braucht es teilweise auch etwas länger, bis alle zufrieden sind 😉 (Und das verstehe ich vollkommen)Ich möchte euch noch viel mehr über das Projekt “Hessen schafft Wissen” berichten und Einblicke in die einzelnen Composings, der Planung, oder der Kalkulation geben. Aus dem Grund wird in den kommenden Wochen, vor zu weitere Beiträge auf meiner Seite dazu veröffentlicht und wenn ihr Fragen habt stellt sie mir einfach und schreibt mir.Homepage: http://www.hessen-schafft-wissen.de auf Facebook: https://www.facebook.com/HessenSchafftWissen/?fref=photo